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Im Mittelpunkt der Tätigkeit und Praxis der CTS steht bewusst das Konzept nachhaltige Entwicklung. Es strebt die konstante Verbesserung eines öffentlichen Verkehrsangebots für die Einwohner der Stadt Straßburg und zwar mit kontrollierten Kosten an.

Auch dadurch wird Straßburg zu einer noch umweltfreundlicheren Stadt. Zudem steht es für gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln, indem die treibenden Kräfte des Unternehmens Mobilität für alle leichter machen und damit die Politik der Entwicklung umsetzt. Des weiteren wird so das Miteinander im städtischen Nahverkehr der Eurometropole Straßburg gefördert.

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Das Fördern der Biodiversität mitten in der Stadt

Die CTS setzt ihr umweltbewusstes Engagement innerhalb ihrer Politik nachhaltiger Entwicklung fort, indem sie sich auch für die biologische Vielfalt in der Stadt einsetzt.

Die CTS verfolgt seit Jahren eine ehrgeizige und zielgerichtete Umweltschutzpolitik. Ihr Engagement zeigt sich seit 2015 auch in Aktionen zur Förderung der biologischen Vielfalt in der Stadt. So wurden im Kibitzenau-Depot ein Insektenhotel und drei Bienenstöcke aufgestellt, die von den Imkern des Vereins Asapistra gepflegt werden.

Mit ihrem Beitrag zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Bienen schließt sich die CTS einer sowohl weltweiten als auch lokalen Umweltschutzbewegung an. Das ökologische Engagement der Stadt und der Eurometropole Straßburg wird international registriert und anerkannt und drückt sich in der Auszeichnung „Französische Hauptstadt der Biodiversität“ aus.

 

In ihrer Charta „Gemeinsam für mehr Biodiversität“, die die Gebietskörperschaft in diesem Zusammenhang verfasste, werden umweltfreundliche Aktionen von Unternehmen und Akteuren des öffentlichen Lebens, die sich am Naturschutz in urbaner Umgebung beteiligen, begrüßt und unterstützt. Wer das Abkommen unterzeichnet, verpflichtet sich zur Einhaltung von mindestens sechs der fünfzehn aufgelisteten Kriterien. Die CTS, die mit ihren acht Initiativen uneingeschränkt unterschriftsberechtigt war, unterzeichnete die Charta am 7. Juli 2015.

 

Acht von der Charta „Gemeinsam für mehr Biodiversität“ gelobte Aktionen:

* Verzicht auf chemische Mittel in der Unkrautvernichtung

* Einsatz alternativer Methoden für die diesbezügliche Pflege

* Reduziertes Mähen (maximal zwei Mal im Jahr)

* Abdeckung der Beete zur Verringerung der Bewässerung

* Vorhandensein von Honigwiesen

* Vorhandensein von Obstbäumen

* Aufstellung eines Insektenhotels

* Aufstellung von Bienenstöcken




Die Straßenbahn von Straßburg ist 1994 die erste in Frankreich mit durchgängiger Niederflurbauweise, um die Bahn für Rollstuhlfahrer, aber auch Personen, die mit Kinderwagen unterwegs sind, leichter zugänglich zu machen. Haltestellen werden für Sehbehinderte per Lautsprecherdurchsage, aber auch visuell per Monitor angekündigt.

Im Sinne dieser Politik des barrierefreien Verkehrs für alle wird das bestehende öffentliche Verkehrsnetz modernisiert.

Alle neuen Busse der CTS sind mit zwei Rollstuhl-Plätzen, sowie mit einer den Einstieg erleichternden Tür, wie es sie in den Straßenbahnen bereits gab, ausgestattet. Damit geht die CTS sogar über die gesetzlichen Vorschriften hinaus.

Sie sind zudem mit einer Faltrampe ausgestattet, die ein direktes Einsteigen von der Bushaltestelle aus ermöglicht.

Die Reisebedingungen für Personen mit eingeschränkter Mobilität werden dank dem System der akustischen Fahrgastinformation optimiert.

Bildschirme mit Laufschriftanzeige informieren kontinuierlich über die nächste Haltestelle und die Fahrtrichtung der Busse.

Seit den veränderten Vorschriften von 2005 wird der gesamte Fahrzeugpark schrittweise an die neuen Normen angepasst. Beispielsweise werden die Haltestellentasten in der neuen erforderlichen Höhe angebracht.

Und schließlich werden alle Haltestellen des Busnetzes stufenweise nach einem Abkommen zwischen der Verkehrsbehörde, dem Betreiber CTS und Behindertenverbänden neu gestaltet.

 

Das Abkommen legt Folgendes fest:

  • die Bahnsteighöhe, um Rollstuhlfahrern und Personen mit eingeschränkter Mobilität (beispielsweise mit Gehwagen) das Ein- und Aussteigen zu erleichtern,
  • die vorgeschriebene Breite, auf der der Busbahnsteig frei von allen Hindernissen sein muss und die Maße von Wendeplätzen für Rollstühle,
  • das taktile Bodenleitsystem, damit das Ende des Bahnsteigs für Sehbehinderte erkennbar ist, und
  • das Vorhandensein von Halte-Markierungen, damit das Fahrzeug leichter und so dicht wie möglich an den Bahnsteig heran fahren kann.
 

Wir sind unaufhörlich bestrebt, das Verkehrsnetz so zu verbessern, damit es möglichst allen, auch Personen mit eingeschränkter Mobilität und zeitweilig Gehbehinderten, Menschen mit Kindern usw. zugänglich ist. 


Die CTS initiiert und pflegt Partnerschaften mit anderen Einrichtungen, um Verständnis und Akzeptanz der Vorschriften für den öffentlichen Nahverkehr in der Stadt zu fördern.

Ziel ist dabei das Aufrechterhalten eines permanenten Dialogs mit jungen und erwachsenen Menschen, sie v.a. über Sicherheitsrisiken zu informieren, und sie zu einem mit den Verkehrsvorschriften übereinstimmenden Verhalten anzuleiten.


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Die Wahl der CTS 2011, Aussehen und Ausbau ihrer neuen Busse zu verändern, war eine kostenorientierte Entscheidung.

Allerdings führte sie dazu, eine neue Art zu entwickeln, wie die CTS ihre Rolle als bürgernahes Unternehmen ausfüllen kann.

Die Ausstattung der neuen Busse geht nun auf Werke von Künstlern aus Straßburg bzw. mit einer starken Verbindung zur Stadt zurück. Dabei wird ein Gleichgewicht zwischen Aufwertung des bestehenden Kunstbestands einerseits und der Entdeckung junger Talente andererseits angestrebt.

 

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Tomi Ungerer - 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 


"Broussailles" de François Génot - 2012



BHNS 

Theo van Doesburg - 2013

 




 

Vincent Godeau - 2014

CTS Infos 12. 4. Démarche artistique. Bus Godeau visuel 1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Straßenbahn im Design von Schuiten


Innerhalb einer Zusammenarbeit zwischen der Stadt Straßburg und der Digitalkunstfabrik Shadok wurde die Ausstattung einer Straßenbahn dem belgischen Architekt Luc Schuiten übertragen. Diese seit dem 20 . Juli 2015 auf der Linie A verkehrende Straßenbahn ist ein Beispiel dafür, wie die Stadt der Zukunft in einer umweltbewussten Umgebung aussehen könnte. „Ich stellte mir vor, was unsere Zukunft in Bezug auf Verkehrsmittel bieten könnte. Es ist wichtig, neue Wege zu erdenken, mit denen wir mobil sein können ohne die natürlichen Ressourcen zu erschöpfen“, erklärt der Künstler.